Martin Heilig

Bundestagskandidat Wahlkreis Würzburg

VerteilungsgerechtigkeitBei uns in Deutschland, in Bayern da sind sie doch überwunden die groben Ungerechtigkeiten, oder?

Nur einige Stichworte:

Vermögensverteilung

Die reichsten 5% der Bevölkerung besitzen fast 50 % des privaten Gesamtvermögens

Die Top 0,5 % (etwa 350 000 Personen) besitzen gemeinsam etwa so viel Vermögen wie die unteren 90 Prozent (etwa 63 000 000 Personen)

 

Zahl der Kinder in Armut

Laut einer im Herbst 2011 veröffentlichten UNICEF-Studie lebten ca. 14% der Kinder in Deutschland in relativer Armut.

Unterschied in der Lebenserwartung

Männer und Frauen aus der Armutsrisikogruppe leben im Durchschnitt fast 10 Jahre kürzer als Männer und Frauen mit sehr hohen Einkommen.

VerteilungsgerechtigkeitIst das fair?

Natürlich braucht es eine stärkere Umverteilung von Einkommen und Vermögen. Dem stimmt in persönlichen Gesprächen fast jeder zu. (außer vielleicht ein paar hartgesottene FDPler).

Aber wenn es dann konkret wird und die Frage auftaucht wer sollte wie viel mehr zahlen dann sind es doch meistens die anderen die mehr zahlen sollen. Ich glaube wir müssen hier einen offenen und ehrlichen Dialog auch mit denjenigen führen, die wir mehr belasten wollen. Nur so kann ein Gefühl der Gerechtigkeit entstehen. Aber eine Einkommensumverteilung ist unvermeidlich.
Denn es ist auch bekannt: in materiell gleicheren Gesellschaften sind alle besser gestellt, allen profitieren von einer fairen Verteilung des Wohlstandes.

Vgl.: Richard Wilkinson: How Economic Inequality Harms Societies

Die Präsentation des herausragenden Forschers ist in englischer Sprache, kann aber mit Untertiteln gesehen werden. Sehr, sehr gut investierte 16 Minuten!!


Bewerbung zur Bundestagswahl 2017

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