Martin Heilig

Bundestagskandidat Wahlkreis Würzburg

Chancengerechtigkeit„We hold these truths to be self-evident, that all men are created equal, that they are endowed by their Creator with certain unalienable Rights, that among these are Life, Liberty and the pursuit of Happiness.“

„Wir halten diese Wahrheiten für ausgemacht, daß alle Menschen gleich erschaffen worden, daß sie von ihrem Schöpfer mit gewissen unveräußerlichen Rechten begabt worden, worunter sind Leben, Freyheit und das Bestreben nach Glückseligkeit.“

(Die erste deutsche Übersetzung der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung veröffentlicht einen Tag nach ihrer Verabschiedung in der deutschsprachigen Zeitung Pennsylvanischer Staatsbote in Philadelphia.)

Niemand darf ausgegrenzt werden

"Wir wollen eine Gesellschaft gestalten, in der niemand ausgegrenzt wird, in der alle ihre Chancen zur Entfaltung ihrer Fähigkeiten bekommen." – so steht es im Grundsatzprogramm von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, diese Worte bilden einen zentralen Kern Grüner Identität und sind Aufforderung zu einer Politik der Teilhabe und Chancengerechtigkeit.

Häufig wird vom marktgläubigen Teil des politischen Spektrums argumentiert die Betonung von sozialer Gerechtigkeit sei eine Gleichmacherei oder leistungshemmend.
Ziel guter Politik soll es jedoch nicht sein den Menschen Individualität zu nehmen oder jede Form von Wettbewerb zu unterbinden. Als alter Ruderer schätze ich sportlichen Wettkampf. Aber es muss fair zugehen. Wenn das eine Team ein tolles Boot und die anderen einen ollen Kahn mit Löchern hat – würde ich mich schäbig fühlen im tollen Boot an den Start zu gehen weil der Sieg schäbig und unverdient wäre. Fair ist mehr!

Wobei das Gleichnis natürlich hinkt: Bei einer Regatta geht es darum zu siegen, in einer Gesellschaft profitieren alle davon wenn möglichst viele Menschen ihr eigenes Einkommen verdienen, an der Gesellschaft teilhaben und zu ihrem Gelingen beitragen können, wenn möglichst viele glücklich und zufrieden sind. Dazu braucht es Inklusion (=Teilhabe) und faire Startbedingungen.

Das A und O für Chancengerechtigkeit in unserer Gesellschaft ist gute Bildung für Alle.  

Chancengerechtigkeit

Gute Bildung ist die wichtigste Zukunftsressource.  Deshalb können wir es uns nicht leisten, dass in Bayern 10% eines jeden Jahrgangs ohne Schulabschluss bleiben.
In den letzten Jahren ist es in Bayerns Schulen drunter und drüber gegangen weil die BildungspolitikerInnen der CSU ihre Hausaufgaben nicht gemacht haben. Aus den Ergebnissen der internationalen und nationalen Vergleichsstudien hat sich die CSU  nur die Rosinen herausgepickt und die  Probleme ignoriert bzw. sogar verschärft, z.B.:

  • Jedes fünfte Kind mit Migrationshintergrund erreicht keinen Schulabschluss, weil es in Bayern immer noch keine systematische Frühsprachförderung gibt.
  • Der soziale Status der Eltern spielt für die Zulassung der Kinder zu höherer Schulbildung in Bayern eine größere Rolle als in allen anderen Bundesländern.
  • Hierzulande hat ein Facharbeiterkind bei gleicher Leistungsfähigkeit nicht einmal halb so große Chance das Übertrittszeugnis fürs Gymnasium zu bekommen wie ein Akademikerkind.
  • Dem (viel zu frühen) Auslesedruck und der übertriebenen Belastung am übereilt und chaotisch eingeführten G8 halten mehr und mehr Kinder nicht Stand, was zu vermehrt zu psychischen  und psychosomatischen Erkrankungen führt.
  • Bayern hat die niedrigste AbiturientInnenquote aller Bundesländer, was angesichts des zunehmenden Bedarfs an Hochqualifizierten mehr und mehr zum Problem wird.

 

Bayern hat eine gerechtere, bessere und menschlichere Bildungspolitik verdient! Bildung muss uns HEILIG sein!

Dafür werde wir uns einsetzen:

  • Eine gute Kinderbetreuung mit früher, spielerischer Förderung und gezielter Sprachförderung.
  • Eine individuelle Unterstützung der Kinder in der Schule, so dass auf teure Nachhilfestunden verzichtet werden kann.
  • Eine neunjährige gemeinsame Schulzeit mit Differenzierungs-angeboten, wie es uns die finnischen Sieger im PISA-Test vormachen.
  • Schule muss vor Ort erhalten bleiben.
  • An Schulen muss ein neue Kultur des Miteinander angestoßen werden, dazu braucht es weniger Hierarchien, weniger Bürokratie und weniger, dafür sinnvollere Prüfungen


Die Anliegen und Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen müssen im Zentrum aller Bildungsmaßnahmen stehen, denn es gilt: Fürs Leben lernen, statt fürs Lernen leben!


Bewerbung zur Bundestagswahl 2017

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